Die Oberste Gesundheitsbehörde ist eine öffentliche Einrichtung mit
wissenschaftlicher Autonomie, sowie einer eigenen Organisation,
Administration und Buchhaltung. Die "Gazzetta Ufficiale" hat am 26.
Januar 2001 den Erlass Nr. 70 des Präsidenten der Republik
veröffentlicht, mit der "Verordnung zur Organisation der Obersten
Gesundheitsbehörde entsprechend Artikel 9 des Ermächtigungsgesetzes
Nr. 419 vom 29. Oktober 1999". Die Grundlage für die durch das
Dekret auferlegte Revision der Verordnung sah die Neuordnung des
gesamten italienischen Systems der öffentlichen Einrichtungen vor,
mit dem Ziel, die im Forschungsbereich tätigen Strukturen zu
vereinfachen und zu koordinieren.
Das Institut ist weiterhin ein technisch-wissenschaftliches Organ
des Nationalen Gesundheitsdienstes, auf das sich das
Gesundheitsministerium, die Regionen, sowie die örtlichen
Gesundheitsämter und Krankenhäuser berufen, zusätzlich ist es in
Forschung, Versuchen, Kontrollen, Beratung, Dokumentation und
Ausbildung tätig.
Artikel 2 des genannten Dekretes beinhaltet eine Liste mit den
Hauptaktivitäten in Forschung und Versuchen, den Kontrollfunktionen,
denen das Institut aufgrund seiner wissenschaftlichen Kompetenz
nachzukommen hat, die Aufgaben in der Beratung und Ausbildung, sowie
schliesslich unzählige weitere Aufgaben entsprechend den
spezifischen Kompetenzen und der aktuellen Legislation.
Die neuen Organe des Institutes sind: der Präsident, der
Verwaltungsrat, der Generaldirektor, das wissenschaftliche Komitee
und der Prüferausschuss.
Die Universitätsklinik Umberto I
Gegründet wird sie zu Beginn des 20. Jh., um den Bedürfnissen des medizinischen Fortschrittes gerecht zu werden und um die Kliniken und Krankenhäuser der Stadtviertel in einem einzigen grossen Komplex zusammenzulegen.
Heute handelt es sich um einen Universitätsbetrieb, der ständig zunehmende Assistenzleistungen von höchster Qualität bietet.
Mehr als 60.000 Krankenhausaufenthalte, mehr als 20.000 Leistungen in der Tagesklinik ("Day Hospital"),
mehr als 200.000 Behandlungen in der Notaufnahme, mehr als 1.000.000 Untersuchungen in Praxen, dies sind nur einige Zahlen der Dienstleistungen, die die Poliklinik Umberto I der Bevölkerung jährlich bietet.
Hinzu kommen die Tätigkeiten in der Forschung, sowie in der Aus- und Fortbildung in der Fakultät Medizin und Chirurgie an der Universität "La Sapienza" in Rom.
Im Bereich der professionellen Gesundheitsdienste, der biomedizinischen Forschung und der Aus- und Fortbildung gilt die Poliklinik Umberto I als "Spezialisiertes Krankenhaus", das den Bürgern und der Gemeinschaft "aussergewöhnliche" Ergebnisse beweist, die sich sowohl auf das regionale, als auch auf das nationale Gesundheitswesen positiv auswirken. |